Wochenende
Wochenende, 19./20. Juli 20205
Das Wochenende mitten in der Freizeit haben wir mit einem sportlichen Wettkampf und mit chillen verbracht. Der Samstag stand ganz im Zeichen der „Munkaskog-Games“, einem Spiel ohne Grenzen mit vielen Aufgaben.

Nachdem wir neun kleine Gruppe gebildet hatten, wurden einige Stationen absolviert, bei denen es galt geistiges und sportliches Geschick zu beweisen. So hatten die Gruppen Wasser aus dem See zu transportieren, was eine feuchtfröhliche Angelegenheit war. Es ging darum den Stammbaum einer Familie aufzustellen und die ganzen Onkel, Nichten und Schwager richtig einzuordnen. An einer Station wurde das Gewicht vieler Materialien geschätzt, ua. von Watte und von Äpfeln. Selbstverständlich durfte auch eine Verkleidungsstaffel nicht fehlen, bei der die Grundidee ist, einen Parcours unter Verkleidung abzulaufen. Indiacas sollten zielgenau auf einem schwedischen Felsen platziert werden. Und schließlich waren aus Trinkbechern Türmchen zu bauen, ohne die Hände zu benutzen.


Am Nachmittag dann die zweite Runde. Die Gruppen arbeiteten parallel und hatten nur eine einzige Aufgabe: einen möglichst hohen und stabilen Turm zu bauen! Dabei war das Inventar des Hauses tabu, es mussten also ausschließlich Naturmaterialien von draußen verwendet werden. Da wurde dicke Steine rangeschleppt, Holzbalken und Baustämme und es wurde gebaut und gebastelt. Am Ende standen neun Türme, immerhin bis zu 5-6 Metern hoch, aber leider waren nicht alle ganz regelkonform. Das einzige Problem der Jury war, dass wir nicht mit dem Zollstock rankommen konnten. Zum Messen legten wir die Türme auf die Seite und konnten anschließend sogar wieder ganz einfach aufräumen :-))

Am Abend dann noch eine dritte Aufgabe! Die Gruppen sollten eine Astrid-Lindgren-Geschichte spielen, egal welche, als Drei-Minuten-Theaterstück. Und das haben sie richtig gut gemacht. Es gab auch Geschichten doppelt, aber das störte gar nicht, weil jede Gruppe sie anders interpretiert hatte. Vor allem waren natürlich Michel, alias Emil, und Pippi Langstrumpf dabei. Die Teamerinnen und Teamer haben sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen und am Ende auch noch eine Geschichte gespielt. Das war, wie könnte es anders sein, eine schwedische Fika, ein fiktives Kaffetrinken von Pippi, Michel, Malin, Karlsson, Ronja und Jonathan bei Astrid.

Am Sonntag war natürlich chillen angesagt und das begann schon mal mit einem Brunch ab elf, so dass ausschlafen möglich war. Programm gab es erst wieder abends, indem wir einen Gottesdienst zum Thema „Freundschaft“ miteinander gefeiert haben. Dazu hatten wir stimmungsvoll ganz viele Kerzen entzündet und uns mit dem Thema auseinandergesetzt. Wir haben den Kleinen Prinzen wahrgenommen, der den Fuchs langsam zähmen musste, um eine Freundschaft zu entwickeln und wir haben entdeckt:
Mit einem Freund kann man über alles lachen.
Einem Freund kann man alles sagen.
Eine Freundin unterstützt mich, wenn ich sie darum bitte.
Ein Freund ist jemand, dem man vertrauen kann.
Freunde sind Menschen, die einander die Wahrheit sagen können ohne zu verletzen.
Ein Freund bedeutet für mich Heimat.
Die Bibel wendet das Bild vom Freund auch auf Gott an:
Der Herr ist mein Hirte…
